Über Uns

Mein Name ist Martina Stein. Ich wohne am Burgerwald im schönen Mittelfranken / Bayern.

 

Seit 1991 bin ich Tiermedizinische Fachangestellte und habe seitdem Erfahrung als Hundefrisörin. Schon als Schülerin habe ich in den Ferien Pflegehunde betreut und ausgebildet. Seither hat mich die Faszination Hund nicht mehr losgelassen und 1994 ist dann meine erste Kleinpudelhündin „Lisa“ bei mir eingezogen. 1998 kam meine „Hexe“ dazu. Auch eine Pudelhündin.

Ende 2011 und Anfang 2013 sind meine beiden kleinen "Damen" über die Regenbogenbrücke gegangen.

 

Im August 2014 ist mein großer Traum in Erfüllung gegangen und Maya zog bei mir ein und wir waren von Anfang an ein Dreamteam und sind es bis heute.

 

Diese tolle , jedoch noch sehr seltene Rasse möchte ich erhalten und lege großen Wert darauf, dass die Welpen gut sozialisiert und geprägt in ihre neuen Familien kommen. Die Welpen wachsen mit engem Familienanschluss im Haus und im Garten auf , werden gechipt und geimpft mit international anerkannten Papieren vom VBBFL abgegeben.

 

Bei der Auswahl des Deckrüden wird ebenso auch auf dessen jadgliche Veranlagung geachtet.

Die Elterntiere müssen diese bei den Prüfungen des VBBFL unter Beweis gestellt haben, um in Deutschland zur Zucht zugelassen zu werden. Geprüft werden u.a. die Nasenleistung auf der Schweissspur und der Haarwildschleppe, das sog. Vorstehen, das Apportieren aus dem Wasser und der Gehorsam.

 

Cleo vom Burgerwald

gew. 19.12.18

 

55cm

HD A/B

Augenuntersuchung: ohne Befund

PRA: Genotyp N/N (A) (clear/frei)
D-Lokus D1: Genotyp D/D (clear/frei)
MyDogs-DNA-Profil: ohne Befund

VAP (F+H): 16.7.2020  134 Pkt.

Formwert: Vorzüglich

Haarwert: Vorzüglich

Zähne: Vollständiges Scherengebiss


Zuchtzulassung seit dem 16.7.2020

 

Eine sehr temperamentvolle und sehr arbeitsfreudige Hündin.

RASSEBESCHREIBUNG

 

Allgemeines

 

Über die Herkunft des Barbets wird viel spekuliert. Man vermutet, dass er mit den maurischen Eroberern nach Spanien und Portugal, von wo aus er sich schnell in ganz Europa verbreitet haben soll. Er erhielt seinen Namen durch den üppigen Bart (franz.: barbe)

 

Wenn auch seine Herkunft im Dunklen liegt, wurde er auf Grund seiner vielseitigen Eigenschaften im Mittelalter von Bauern nicht nur als Wach- oder Hütehund geschätzt, sondern auch gerne bei der Jagd eingesetzt. Weshalb er Urahne vieler heutiger Jagdhunderassen war, wie z.B. Deutsch Drahthaar, Pudelpointer, Griffon, Irischen Wasserspaniel. Der Barbet erfreute sich aber durch seine guten jagdlichen Eigenschaften auch bei der Obrigkeit schnell großer Beliebtheit. Sogar Napoleon hatte in „Moustache“ einen treuen Begleiter dieser Rasse.

 

Im 18. Jahrhundert wurde der Barbet mit anderen Rassen gekreuzt, wodurch u.a. auch der Pudel entstand, der dann als Begleithund bei der höheren Gesellschaft beliebt war.

 

Der Barbet geriet trotz seiner Vielseitigkeit immer mehr in Vergessenheit und war Ende des 19. Jahrhunderts fast völlig ausgestorben. Er wurde dank verantwortungsvoller Züchter Anfang der 1970er Jahre wieder beliebter , wobei er auch heute noch eher zu den weniger bekannten Rassen gehört.

 

Er ist ein mittelgroßer Hund, der durch seine vielen positiven Charaktereigenschaften, wie Gelehrigkeit, freundliches Wesen, Geselligkeit und große Führerbezogenheit wieder steigender Beliebtheit erfreut. Nichts desto trotz ist er noch immer ein Jagdhund, der viel Beschäftigung braucht. Seiner rassetypische Bestimmung kann man auch als Nichtjäger durch Dummytraining, Wasser- und Fährtenarbeit, Nasenarbeit oder zur Abwechslung auch mal Agility gerecht werden.

 

Er benötigt viel Auslauf und ist am liebsten immer mit dabei, weshalb sich diese Rasse nicht zur Zwingerhaltung eignet.

 

 

 

Pflege:

 

Sein Fell ist sehr dicht,lang, wollig und kraus. Es schützt ihn wirksam, auch in eisigem Wasser vor Kälte. Es bedarf regelmäßiger, Pflege (Bürsten und Kämmen), damit es nicht verfilzt. Besondere Aufmerksamkeit bedarf die Ohrpflege. Bei manchen Barbets kann es notwendig sein, dass die Haare aus den Gehörgängen regelmäßig ausgezupft werden müssen.

Der Barbet zählt zwar zu den nichthaarenden Rassen, macht ihn aber nicht von Haus aus zu einem „Allergikerhund“.

 

 

 

Verbreitung:

 

Frankreich, Spanien, Schweiz, Österreich, Polen, Portugal, Finnland, Schweden, Norwegen, USA, Kanada, Belgien und Deutschland

 

Größe:

 

Hündinnen und Rüden von 52 bis 65 cm